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Präsentation Regionalkultur ist … verlässlich echt
Das verlässliche Echte bleibt im Fokus der Kultur.Region.Niederösterreich, die auch 2025 ihrem Auftrag verlässlich und authentisch nachkommt, die regionale Kulturarbeit und das Ehrenamt in Niederösterreich zu stärken, zu unterstützen und ins verdiente Licht der Öffentlichkeit zu stellen. Gerade Natürlichkeit, Kreativität und Menschlichkeit sind gefragter denn je, wie hunderttausende Akteurinnen und Akteure der Regionalkultur sowie mehr als 10 Millionen Besuche bezeugen. „Regionale Kulturarbeit ist bunt, ist vielfältig und ganzjährig spürbar“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der Programmpräsentation der Kultur.Region.Niederösterreich im Niederösterreichischen Landhaus. „Die Inhalte der regionalen Kulturarbeit sind echt, sind nicht austauschbar und diese Echtheit spürt man bei den Menschen, die Kultur machen und die Kultur vermitteln. Dieser Regionalkultur kommt eine größere Bedeutung als je zuvor zu, spiegelt sie doch unsere Werte, unsere Identität und unsere Traditionen. Ich mache mir keine Sorgen um die regionale Kulturarbeit mit allen verlässlichen Formaten und echten Highlights. Als Landeshauptfrau setze ich ganz intensiv auf die hunderttausenden Freiwilligen, Engagierten sowie Akteurinnen und Akteure.“
Mit dem Motto „Regionalkultur ist… verlässlich echt“ setzt die Kultur.Region.Niederösterreich weiterhin auf die Kultur- und Bildungsarbeit in den Regionen. Mit Fortbildungen, Lehrgängen, Wissensvermittlung und Vernetzungstreffen auf der einen Seite und mit den Programm-Schwerpunkten und Veranstaltungen auf der anderen Seite. „Mit allen Schwerpunkten und Initiativen arbeiten die Kultur.Region.Niederösterreich und ihre Beteiligungen daran, den Stellenwert der regionalen Kulturarbeit weiter zu unterstützen und ins verdiente Rampenlicht zu stellen. Diese Kulturarbeit ist ein authentisches Wirken in den Regionen, etwas Menschengemachtes, Kreatives und Echtes. Sie macht Niederösterreich mit zu dem, was es in all seiner Vielfalt ausmacht“, unterstrich Kultur.Region.Niederösterreich-Geschäftsführer Martin Lammerhuber.
Kultur- und Bildungsarbeit in den Regionen
Die Kultur- und Bildungsarbeit zeigt sich beispielsweise in der „Wissens.Tour online“ des BhW Niederösterreich, die bis zum 22. April kostenfreie Online-Vorträge bietet - von Erinnerungsarbeit und Kultur bis hin zu persönlichem Finanzmanagement oder kollektiver Konfliktarbeit. Bereits am 22. April startet dann die Tour „Kommunale Kulturarbeit – Kommunale Bildungsarbeit“ durch die 20 Bezirke Niederösterreichs – bis 30. Juni stellt die Kultur.Region.Niederösterreich landesweit ihre Angebote und Services für die Gemeinden vor und sorgt für Möglichkeiten der Vernetzung. Vom 20. September bis 29. November folgt ein Lehrgang für die Akademie der Kultur.Region.Niederösterreich, der sich an Kulturverantwortliche sowie an Bildungsgemeinderätinnen und -gemeinderäte in den Gemeinden richtet: Der Lehrgang „Kommunale Kulturarbeit – Kommunale Bildungsarbeit“ wird in dieser Form zum ersten Mal in Österreich durchgeführt und hilft politischen Mandatarinnen und Mandataren dabei, ihre Rolle in der Gemeinde zu finden und entsprechend der gesellschaftlichen Relevanz von Kultur und Bildung auszufüllen.
Die Akademie der Kultur.Region.Niederösterreich vermittelt aktuell mit den Reihen „Ausbildung NÖ Freiwilligen Koordinatorin & Koordinator“, „NÖ Musikszene – Kreative Kompetenz“ und „Kulturfit! Stärke dich und deine Kulturarbeit“ Know-how an Ehrenamtliche, Musikerinnen und Musiker sowie an Kulturverantwortliche in den Gemeinden sowie Akteurinnen und Akteure der Kulturarbeit. Praxisnah und maßgeschneidert lehren Referentinnen und Referenten, unter ihnen Pop-Star Thorsteinn Einarsson, Oska, Monika Ballwein und viele mehr. In Planung ist zudem der Lehrgang „Heimat“, der sich mit dem Begriff der Volkskultur zwischen Wissenschaft und Gesellschaft auseinandersetzt.
Veranstaltungshöhepunkte in den Regionen
2025 finden sich verlässlich die bewährten Programm-Schwerpunkte der Kultur.Region.Niederösterreich und ihrer Beteiligungen – der Volkskultur, des Musik und Kunst Schulen Managements, des Museumsmanagements, des BhW und der Kulturvernetzung – wieder: Das Volkskulturfestival aufhOHRchen macht dieses Halt von 30. April bis 4. Mai in St. Valentin Halt. Im Zuge des 30-Jahr-Jubiläums wird die Stadt im Westen Niederösterreichs zur Hauptstadt der Volksmusik – mit traditionellen Klängen und frischen, modernen Ansätzen (www.volkskulturnoe.at). Einen ganzen Monat lang steht die niederösterreichische Museenlandschaft im Rampenlicht: Der Museumsfrühling bietet von 1. bis 31. Mai Einblicke in über 150 Museen, Sammlungen und Ausstellungshäuser und wartet mit speziellen Programmpunkten auf (www.museumsfruehling.at). Die Tage der Musikschulen zeigen am 9. und 10. Mai die große Kreativität der niederösterreichischen Musikschulen, Musik- und Kunstschulen und Kreativakademien – mit Konzerten, Workshops und Instrumentenvorstellungen (www.mkmnoe.at). Unter dem Motto „Begegnungszonen“ findet das diesjährige Viertelfestival im Mostviertel statt. Von 16. Mai bis 20. Juli zieht sich das begegnungsreiche Motto durch 48 Projekte an 75 Standorten (www.viertelfestival.at).
Freiwilligenarbeit, Nachbarschaft und Vernetzung
Das Jahr steht zudem im Zeichen des Freiwilligenwesens und des Ehrenamts. Das Freiwilligencenter Niederösterreich wartet auch 2025 mit Know-how und Beratung auf, seit dem Vorjahr durch die Expertise von Freiwilligenanwalt Matthias Cernuska und Freiwilligensteuerberater Werner Steinwendner bereichert. Heuer soll es wieder einen Online-Ehrenamtsgipfel geben, am 19. März startet zudem die diesjährige Fachenquete zum Thema Lebensmittelhygiene (www.freiwilligencenter.at).
Das hohe Gut der Nachbarschaft hält die Initiative „Nachbarschaft leben“ hoch: Zum einen mit den Regionalworkshops "Kultur der guten Nachbarschaft", die Bärbel Fichtl ins Industrieviertel (20. März, Wiener Neustadt), ins Weinviertel (26. März, Wolkersdorf) und in den NÖ Zentralraum (27. März, Wilhelmsburg) führen. Nachbarschaftlich wird es zum anderen auch beim „Tag der Nachbarschaft“ am 30. Mai (www.nachbarschaftleben.at).
Die Musikszene Niederösterreich steht auch 2025 wieder im Fokus: Neben der bewährten und begeistert aufgenommenen Fortbildungsreihe „NÖ Musikszene – Kreative Kompetenz“ gibt es auch bei Tagung „Musik aus den Regionen“, die die Kultur.Region.Niederösterreich gemeinsam mit der AKM am 25. März im Palais Niederösterreich veranstaltet, viel Wissenswertes – vor allem zum Thema Live-Musik und deren Zukunft sowie zur Relevanz Künstlicher Intelligenz in der Musikbranche. Vernetzung und Austausch geschieht laufend mit über 3.000 Musikerinnen und Musikern, 2025 wird zudem die Neuauflage des Musikerinnen- und Musikertreffens stattfinden. Eine Neuauflage erfährt auch das 2024 ins Leben gerufene „feinklang“-Festival für Liedermacherinnen und Liedermacher. Für letztere wird es außerdem dieses Jahr den mittlerweile vierten Wettbewerb geben.
„Verlässlich echt“-Plakette als sichtbares Zeichen in den Regionen
Mit der „Verlässlich echt“-Plakette wird künftig ein Zeichen der Regionalkultur in ganz Niederösterreich zu finden sein: Die niederösterreich-förmige Tafel wird überall dort hängen, wo Vereine das gesellschaftliche Leben aufwerten, wo musikalische, künstlerische und museale Initiativen das Land bereichern und die Regionalkultur in all ihren Tönen, Farben und Ausformungen glänzt. Sie wird für Vereine, Gruppen und Initiativen wird – analog zu den Natur im Garten- und Wirtshauskultur-Tafeln – ein Qualitätssiegel für Akteurinnen und Akteure sowie für die Gäste sein. Wer 2025 und 2026 eine Plakette bekommt, wird ein Beirat der Kultur.Region.Niederösterreich entscheiden.
Die echte Vielfalt der Regionalkultur zeigte sich auch im künstlerischen Geschehen bei der Präsentation. Im St. Leopoldsaal des Landhauses zeigten Künstlerin Andrea Brunner-Fohrafellner ihre Kunstwerke und Elisabeth Edlinger ihre Ostereier. Musikalische Beiträge gab es von Jonathan Rumpl, einem Musikschüler aus Ybbsitz, mit seiner Marimba, der Quetschwork-Family mit Julia und Walter Sitz aus Seitenstetten sowie der Strasshofer Gitarrist Christian Stocker. Die Gäste zum Singen brachte Sangesprofi Erhard Mann, im Landhaus sorgten auch noch die Vorstadtgeiger für klingende Unterhaltung.
